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20 Jahre Mimenfeld

Jetzt sind wir dran

Zum Stück:

In einer durcheinander geratenen Märchenwelt warten Fred, Nell, Bethany, Talitha, Jenkin und Albert darauf, dass ihre Geschichte endlich beginnt. Doch schnell wird klar, dass andere die Fäden ziehen: Tante Repetita wiederholt alles endlos, Onkel Lapsus verwechselt entscheidende Details, und Onkel Phlegmatikus verliert sich gleich ganz in Gedanken. Begleitet werden sie von Kevin am Keyboard, der das Chaos vertont.

„Wir sind nicht die Geschichtenerzähler. Wir sind die Geschichtenspieler.“

Doch genau das ist das Problem: Die jungen Figuren werden von Szene zu Szene in falsche Märchen geschickt. Gretel und Hänsel tauchen auf, aber der Vater ist plötzlich Elektriker, statt Brotkrumen werden Topfdeckel verstreut, und beim Froschkönig wird der falsche „Prinz“ erlöst.

„Wer ist der Kerl? Er kommt eigentlich in dieser Geschichte gar nicht vor…“

Als Fred schließlich fragt: „In was für einer Geschichte?“, werden Zweifel laut. Warum bestimmen andere über ihr Schicksal? Warum müssen sie immer wieder dieselben Fehler nachspielen? Zwischen Prinzessinnen, verlorenen Märchenanfängen und vertauschten Details wächst die Erkenntnis: Wer schweigt, bleibt Teil fremder Geschichten.

„Es gibt eine alte Überlieferung, dass es einmal eine Zeit gab, in der alle Geschichtenspieler ihre eigenen Geschichten erzählten …“

Mit Witz, Tempo und absurden Brüchen erzählt „Jetzt sind wir dran“ von Macht und Ohnmacht, vom Feststecken in alten Mustern und vom Wunsch, endlich selbst Verantwortung zu übernehmen.

Oder anders gesagt: „Jetzt sind wir dran.“

Über den Autor:

Alan Ayckbourn ist einer der bedeutendsten britischen Dramatiker der Gegenwart. Seine Stücke sind lebendig, temporeich und voller Humor, erzählen dabei aber immer auch von Verantwortung, Macht und der Frage, wer das eigene Leben bestimmt. Das Theater Mimenfeld hat bereits mehrere seiner Werke gespielt, weil uns diese Mischung aus Spielfreude und Nachdenklichkeit besonders überzeugt – auch in Jetzt sind wir dran.

Über Mimenfeld:

Zu unserem 20-jährigen Jubiläum präsentieren wir 2026 erstmalig eine Freilichtaufführung im Stadtmuseumsgarten. Ab der Spielzeit 2027 werden wir im Neuburger Kolpinghaus eine feste Spielstätte haben.

Mitwirkende:

    Fred: David Fuchs
    Nell: Patrizia Flierl
    Bethany: Diana Strassburg
    Talitha: Ariane Huber-Tadayon
    Jenkin: Christian Krone
    Albert: Friedrich Kilg
    Tante Repetita: Sabrina Khanjanzadeh
    Onkel Lapsus: Wolfgang Köhler
    Onkel Phlegmatikus: Peter Weiß
    Kevin am Keyboard: André Meyer
    Musikalische Leitung: Andreas Flierl, Wolfgang Köhler
    Regie: Andreas Grün
    Regieassistenz/Presse: Diana Strassburg
    Requisiten/Marketing: Ulrike Hansmann
    Kartenverkauf: Sabrina Khanjanzadeh
    Bühnenbild: Silvia Heueisen
    Licht und Ton: Thomas Exler, Matthias Müller, Andreas Flierl
    Souffleurin:
    Maske: Tatjana Gerzog
    Flyer/ Fotoarbeiten: Manuela Kellner, Steffi Wanzl-Lawrence
    Gästebetreuung Museumsgarten/Dame für alles: Elfi Strassburg

Kartenverkauf: hier und im Neuburger Bücherturm

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